Die Taufe steht am Beginn des christlichen Lebens. Sie eröffnet Gemeinschaft mit dem dreifaltigen Gott. Zugleich bedeutet die Taufe aber auch Aufnahme in die Kirche, in die Gemeinschaft der Glaubenden.
Tauftermine
Tauftermine werden individuell vereinbart. Möglich sind sowohl eine Taufe im Gemeindegottesdienst als auch eine eigene Tauffeier.
Taufort
Klassischer Taufort ist die Pfarrkirche. Bei kleineren Taufgesellschaften hat sich in Sankt Stefan die Marienkapelle bewährt, im Münster ist auch eine Taufe in der Krypta möglich. Die Paradieskapelle Sankt Martin wird ebenfalls für Taufen genutzt.
Anmeldung zur Taufe
Bitte wenden Sie sich dazu an unser Pfarrbüro.
Unterlagen
Zur Taufanmeldung benötigen sie die sogenannte „Geburtsbescheinigung für religiöse Zwecke". Ein Pate muss Mitglied der Katholischen Kirche sein.
Taufalter
Auch heute entscheiden sich die meisten Eltern, ihr Kind im Säuglings- bzw. Kleinkindalter taufen zu lassen. Seit mehreren Jahren finden sich aber vermehrt Anfragen für die Taufe im Alter der Erstkommunion. Deshalb bietet die Seelsorgeeinheit eine Taufkatechese an, die mit der Erstkommunionvorbereitung gekoppelt ist. Diese Erstkommunionkinder bekommen eine gemeinsame Vorbereitung, die Taufe findet dann kurz vor der Erstkommunion in der Osternacht oder am Ostermontag statt.
Für erwachsene Taufbewerber im Dekanat Konstanz ist die Katholische Hochschulgemeinde Konstanz primäre Anlaufstelle. Das Dekanat bietet Taufkurse laufend an, alle Infos dazu hier. Natürlich können Sie aber zu uns Kontakt aufnehmen.
Taufliturgie
Die Tauffeier umfasst vier Teile. Zur Eröffnung gehören unter anderem die Frage nach dem Namen des Täuflings sowie die Bereitschaftserklärung von Eltern und Paten zu einer christlichen Erziehung. Der anschließende Wortgottesdienst beleuchtet die Taufe von der Heiligen Schrift her und will zugleich den Glauben stärken, dass Gott in der Taufe handelt. An die eigentliche Taufe durch das Übergießen mit Wasser und die Taufformel „Ich taufe dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes" schließen sich die sogenannten „ausdeutenden Riten" an, die noch einmal verdeutlichen, was in der Taufe geschehen ist: die Salbung mit Chrisam, das Anlegen des weißen Taufkleides und das Entzünden der Taufkerze an der Osterkerze. Im Schlussteil wird nach dem „Vater unser" allen Mitfeiernden Gottes Segen zugesprochen. Dabei kann es ein eigenes Segensgebet für Mutter, Vater und Paten geben.
Musik bei der Taufe
Viele Familien übernehmen selbst die musikalische Gestaltung der Taufe. Sie können aber auch die in der Seelsorgeeinheit tätigen Organisten anfragen. Eine Telefonliste hält das Pfarrbüro bereit.
Taufgedächtnis
Von Zeit zu Zeit ist es gut, sich an die Taufe zu erinnern und sich zu vergegenwärtigen, was es heißt, ein getaufter Christ zu sein. Dazu bietet die Seelsorgeeinheit jeweils am Fest der Taufe Jesu, dem ersten Sonntag nach dem 6. Januar, einen Taufgedächtnisgottesdienst an. Eine besondere Einladung ergeht dabei an die Täuflinge (und deren Eltern und Paten) des jeweiligen Vorjahres.